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25.11.2017 / Inland / Seite 4

»Sei doch nicht so zickig!«

Gewerkschafterinnen: Gewalt gegen Frauen im Betrieb häufig bagatellisiert. Einheitliche Finanzierung für Beratungsstellen und Frauenhäuser verlangt

Jana Frielinghaus

Es gibt Fortschritte: Frauen sind heute wesentlich selbstbewusster, wenn es darum geht, Übergriffe durch Vorgesetzte oder Kollegen öffentlich zu machen oder anzuzeigen. Das konstatierte Birgit Pitsch von der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) am Freitag vor Journalisten in Berlin. Auch auf seiten des Managements vieler Unternehmen gebe es heute mehr Sensibilität für das Thema geschlechtsspezifische Gewalt, betonte die Gewerkschafterin auf einem Pressegespräch anlässlich des »Internationalen Tages zur Beseitigung jeder Form von Gewalt gegen Frauen« am 25. November.

Die NGG-Expertin für Frauen- und Gleichstellungspolitik berichtete, insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe seien Frauen sexueller Belästigung von Kollegen, Vorgesetzten, insbesondere aber von Gästen ausgesetzt. Grapschereien, anzügliche Bemerkungen bis hin zur Forderung nach Beischlaf seien insbesondere für im Zimmerservice Beschäftigte und Kellnerinnen an der Tagesordnung. V...

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