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24.11.2017 / Ausland / Seite 7

Hungerstreik für Hausarrest

Vier Mapuche sitzen in Chile im Gefängnis. Indígenas wehren sich gegen Unterdrückung

Martin Dolzer

Am 21. November versuchte der in Chile inhaftierte Ariel Trangol Galindo, sich im Gefängnis von Temuco zu erhängen. Justizbeamte konnten seinen Selbstmord verhindern. Gemeinsam mit drei weiteren politischen Gefangenen – alle gehören der indigenen Volksgruppe der Mapuche an – befindet sich Galindo seit 17 Monaten in Untersuchungshaft. Am 7. Juli 2017 traten die Angeklagten in einen Hungerstreik. Sie fordern unter anderem, dass die gegen sie verhängten langjährigen Haftstrafen reduziert und in Hausarrest umgewandelt werden.

Sie sollen im Juni 2016 einen Brandanschlag auf eine Kirche in der Region Araucanía verübt haben. In den letzten Jahren hatten Mapuche einige Brandanschläge auf Kirchen als Vergeltungsaktionen für die Zerstörung ihrer heiligen Stätten durchgeführt. Mehrfach wurden derartige Brandanschläge aber auch von Zivilpolizisten inszeniert, um den Widerstand der Mapuche zu kriminalisieren und sie als Terroristen verfolgen zu können. Mehrere Mensche...

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