22.11.2017 / Feuilleton / Seite 14

Künstliche Intelligenz

Timo Daum

Mit der Künstlichen Intelligenz (KI) ist es wie mit Gott: Es gibt sie zwar nicht, sie sorgt aber trotzdem für allerhand Aufruhr. Das gilt zumindest für die »starke KI«, bei der es um Maschinen geht, die ebenso umfassend intelligent sein sollen wie die Menschen und von diesen – was die Denkleistung angeht – nicht zu unterscheiden wären. Die »schwache KI« backt etwas kleinere Brötchen: Dabei geht es darum, Software zu entwickeln, die in der Lage ist, selbständig Probleme zu lösen, für die sie nicht explizit programmiert ist. In einer der letzten Publikationen der Obama-Administration steht, es sei nicht wahrscheinlich, dass in den nächsten 20 Jahren Maschinen »allgemein anwendbare Intelligenz zeigen, die mit der von Menschen vergleichbar oder diese sogar übertreffend ist«, konstatiert wird aber auch: »Maschinen werden menschliche Fähigkeiten in mehr und mehr Bereichen erreichen und sogar übertreffen.« Insbesondere im Silicon Valley gibt es demgegenüber dur...

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