22.11.2017 / Ausland / Seite 6

Correa ante portas

Ecuadors Expräsident will am Freitag nach Quito zurückkehren. Regierungspartei droht Spaltung

Volker Hermsdorf

Der Flügelkampf in Ecuadors Regierungspartei Alianza PAÍS (AP) spitzt sich weiter zu. Am Freitag will der frühere Präsident Rafael Correa aus Belgien nach Quito fliegen, um dort »die sozialen und wirtschaftlichen Fortschritte« der von ihm vor gut zehn Jahren initiierten »Bürgerrevolution« zu verteidigen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP erklärte Correa am Wochenende: »Nichts wird mich davon abhalten, am Freitag wieder nach Ecuador zurückzukehren.« Der seit Mitte des Jahres mit seiner belgischen Frau in Brüssel lebende Expräsident wirft seinem Nachfolger Lenín Moreno vor, seit dessen Wahlsieg vom 2. April »das Programm der rechten Opposition« umzusetzen. Auf Einladung des Vorstandes will Correa seine Position auf einer landesweiten Parteikonferenz am 3. Dezember erläutern.

Angesichts zunehmender Kritik von Funktionären und großen Teilen der AP-Basis an Morenos Kurs droht der Partei die Spaltung. Die AP-Führung hatte bereits am 31. Oktober b...

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