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17.11.2017 / Inland / Seite 5

Rettungslos verloren

Deutsches Rotes Kreuz verweigert Angestellten in Radeberg-Pulsnitz angemessene Bezahlung

Steve Hollasky

Als Sekretär der Gewerkschaft Verdi hat Jens Uhlig im Gesundheitswesen schon eine ganze Menge unhaltbarer Zustände gesehen. Die Arbeitsbedingungen beim Rettungsdienst gehören zweifelsohne in diese Kategorie. »Wir sagen, Schluss mit dem Ausschreibungswahnsinn, der geht immer zu Lasten der Beschäftigten«, erklärte er gegenüber jW.

Alle fünf Jahre werden in Sachsen die Rettungsdienste offen ausgeschrieben. Städte und Gemeinden hätten sich stets für den günstigsten Anbieter entschieden, so Uhlig. Der stehe jedoch im Wettkampf mit anderen Mitbewerbern, die es zu unterbieten gelte. Die unweigerliche Folge dieser Praxis ist ein steter Druck auf die Löhne der Beschäftigten. Für die Betreiber bleibt es dennoch ein einträgliches Geschäft.

Zu den Nutznießern dieser Prozedur gehört das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Es betreibt im Freistaat zahlreiche Rettungsstellen, so auch jene in Radeberg-Pulsnitz, deren Beschäftigte für Einsätze in der sächsischen Landeshauptstadt D...

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