Gegründet 1947 Donnerstag, 18. April 2019, Nr. 92
Die junge Welt wird von 2181 GenossInnen herausgegeben
13.11.2017 / Inland / Seite 8

»Geflüchtetenhilfe nicht von Entwicklungsetat abziehen!«

Terre des hommes fordert Ruck in der Entwicklungshilfe und Stärkung des zuständigen Ministeriums. Gespräch mit Wolf-Christian Ramm

Anselm Lenz

Was ist die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe im Jahr 2017?

Zunächst einmal: Es steht zuwenig Geld zur Verfügung, um weltweit zu helfen. Der vereinbarte Anteil von 0,7 Prozent am Bruttosozialprodukt ist zwar in diesem Jahr erreicht worden. Aber davon ist ungefähr ein Viertel für die Betreuung von Flüchtlingen hier in Deutschland ausgegeben worden. Es ist gut, dass dieses Geld investiert wird, aber unsere Forderung ist, dass es zusätzlich aufgewendet wird. Das Geld für Entwicklungshilfe muss tatsächlich bei den Ärmsten ankommen und darf nicht für Aufgaben im Inland verwendet werden.

Im Gespräch ist ja derzeit wieder, dass das Entwicklungs- und das Außenministerium nach französischem Vorbild zusammengelegt werden.

Wir von Terre des hommes halten gar nichts davon. Wir finden es richtig, dass es mit dem Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit, BMZ, ein Ressort gibt, das für die Süd-Politik der Bundesregierung zuständig ist. Es sollte sogar noch ...

Artikel-Länge: 3936 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €