11.11.2017 / Ausland / Seite 6

Streik gegen Korruption

Hunderttausende Landarbeiter in Guatemala fordern Rücktritt des Präsidenten und Verstaatlichung des Energiesektors

Jan Schwab, Quetzaltenango

Mit einem 48stündigen Streik am Dienstag und Mittwoch (Ortszeit) haben Hunderttausende Landarbeiter in Guatemala gegen die Regierung des konservativ-neoliberalen Präsidenten Jimmy Morales protestiert. Aufgerufen zu dem Ausstand hatten Basisgruppen und die indigene Landarbeitergewerkschaft Codeca. Diese hatte am Montag bei einer Pressekonferenz angekündigt, an den beiden Tagen auch mit mehr als 17 Autobahnblockaden auf den wichtigsten Routen des mittelamerikanischen Landes den Verkehr unterbrechen zu wollen. Insbesondere forderten sie den sofortigen Rücktritt des Staatschefs und seines Kabinetts, die Aufhebung der parlamentarischen Immunität und die Verfolgung der Korruption sowie die Beendigung der gegen die Bevölkerung gerichteten Wirtschaftspolitik sowie die Wiederverstaatlichung des Energiesektors.

»Der landesweite Streik wendet sich gegen korrupte Politiker, Unternehmer, Richter und Militärs, die uns in den Ruin getrieben haben. Sie haben öffentliche ...

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