10.11.2017 / Ausland / Seite 6

Trumpismus erhält Dämpfer

Nach Regionalwahlen in USA zeigt sich Führung der Demokraten erfreut

Stephan Kimmerle, Seattle

»Trumpismus ohne Trump« war die Strategie, mit der der Kandidat der Republikanischen Partei in Virginia Edward Gillespie versucht hatte, doch noch Gouverneur zu werden. Vergeblich. Die Wahlen, die auf kommunaler und bundesstaatlicher Ebene am vergangenen Dienstag in den USA stattfanden, zeigten eine verbreitete Anti-Trump-Stimmung.

Gillespie scheiterte mit seinem Spagat. Einerseits ließ er den unpopulären US-Präsidenten Donald Trump nicht im Wahlkampf auftreten. Andererseits versuchte er in dessen Stile mit rassistischen Tönen über »Latinobanden« und der Verteidigung von Konföderierten-Denkmälern zu punkten – ausgerechnet in Virginia, wo im August bei einem Naziaufmarsch in Charlottesville rund um die Erhaltung eines solchen Denkmals eine Gegendemonstrantin ermordet worden war. Das Rennen um den Gouverneursposten hat schließlich der Demokrat Ralph Northam gewonnen. Auch in New Jersey verlor die Republikanische Partei. Neuer Gouverneur wird der ehemalige I...

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