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09.11.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ölmarkt im Auf und Ab

Überproduktion, Politik und Konkurrenz: Hauptkontrahenten in der Preisfalle

Am Mittwoch sind die Preise auf dem internationalen Ölmarkt gesunken. Unter dem Akteuren war die Rede von einer Gegenbewegung nach deutlichen Gewinnen an den Vortagen. Am Morgen kostete ein Fass (Barrel; je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 63,31 US-Dollar. Das waren 38 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Dezember fiel ebenfalls um 38 Cent auf 56,82 Dollar. Es sind gewohnte Situationen.

Die Diskussionen in der Branche drehen sich derzeit vor allem um die Lage in Nahost und die seit längerem praktizierten Markteingriffe. So sorgen sich Ölhändler wegen der Verhaftungswelle in Saudi-Arabien, die von politischen Spannungen zwischen der Saud-Monarchie und dem Iran begleitet wird. Zugleich wird über die Weiterführung oder Ausweitung der Förderkürzungen durch das OPEC-Kartell (Organization of the Petroleum Exporting Countr...

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