09.11.2017 / Ausland / Seite 6

Mehr Waffen aus Washington

Donald Trump in Südkorea: Pläne für erweiterte militärische Kooperation. Fortschrittliche Organisationen warnen vor Konfrontation mit Pjöngjang

Michael Streitberg

Als Donald Trump am Dienstag nachmittag (Ortszeit) mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in vor die Presse trat, konnte er vor freudiger Aufregung kaum stillsitzen. Auf die eigentlich gar nicht an ihn gerichtete Frage nach den Plänen Seouls zum Kauf US-amerikanischer Rüstungsgüter verkündete er stolz, Südkorea werde »Ausrüstung im Wert von Milliarden von US-Dollar ordern«. Zu einigen Bestellungen, so Trump, »haben wir bereits unsere Zustimmung erteilt«.

Auch wenn es noch keine offiziellen Bestätigungen für einzelne Kaufvorhaben gibt: Tatsächlich kündigten Trump und Moon laut Berichten der linksliberalen südkoreanischen Zeitung The Hankyoreh an, ihre Zusammenarbeit zu verstärken, um die »Fähigkeit Südkoreas zur Selbstverteidigung auf ein noch nie dagewesenes Niveau zu erhöhen«.

Unter anderem, so Regierungsvertreter aus Seoul, wurde über den Erwerb atombetriebener U-Boote verhandelt. Über die Notwendigkeit, in deren Besitz zu gelangen, hatte der ...

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