04.11.2017 / Inland / Seite 5

Griff nach den Warenhäusern

Immobilienkonzern und Karstadt-Eigentümer Signa bietet drei Milliarden Euro für den angeschlagenen Konkurrenten Kaufhof

Gudrun Giese

Der Zeitpunkt schien geschickt gewählt: Kurz nachdem über die aktuelle wirtschaftliche Krise des Warenhausunternehmens Galeria Kaufhof öffentlich berichtet worden war, präsentierte einmal mehr René Benko, österreichischer Investor und bereits seit 2014 mit seiner Signa-Holding Eigentümer der Warenhauskette Karstadt, am Mittwoch ein Kaufangebot für die deutschen Kaufhof-Niederlassungen. Drei Milliarden Euro soll die Offerte umfassen, allein auf die Immobilien entfallen von diesem Betrag mehr als 2,63 Milliarden Euro.

Vorwiegend um die Immobilien der 135 Kaufhof-Filialen in Deutschland und Belgien ging es auch dem kanadischen Warenhauskonzern Hudson’s Bay Company (HBC), der zum 30. September 2015 das damals wirtschaftlich gesunde Unternehmen für 2,8 Milliarden Euro von der Metro Group erwarb. Dafür erhielt HBC den operativen Betrieb aller Filialen sowie den Immobilienbesitz an 59 Kaufhof-Häusern. Der damals nicht zum Zuge gekommene Mitbewerber um Galeria Ka...

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