04.11.2017 / Inland / Seite 4

Weiter so, noch neoliberaler

Merkel erwartet nach »Jamaika«-Gesprächen Regierungsbildung

Jana Frielinghaus

Die Messlatte war offenbar auf Froschniveau gelegt worden. »Es war nicht das Ziel, während der ersten Phase überhaupt irgendeine einzige Lösung zu finden«, gab FDP-Chef Christian Lindner nach Abschluss der Sondierungsgepräche mit CDU, CSU und Grünen am Freitag zu Protokoll. Dennoch verbreitete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der faktisch ergebnislosen ersten Sondierungsrunde Optimismus: »Jamaika«, wie das potentielle Regierungsbündnis wegen der Parteifarben genannt wird, könne gelingen, erklärte sie am Freitag in Berlin.

Bislang hatten insbesondere CSU und Grüne ihre Differenzen in puncto Migrations- und Asyl- sowie Klimapolitik öffentlich zelebriert. Merkel geht wegen der Meinungsverschiedenheiten zwar von weiterhin schwierigen Beratungen aus, glaubt aber »nach wie vor, dass wir die Enden zusammenbinden können, wenn wir uns mühen und anstrengen«. Jeder Partner solle seine Identität zur Geltung bringen können, damit daraus »etwas Gutes für das La...

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