02.11.2017 / Ausland / Seite 6

Nächste Runde in Astana

Russland sieht Rückgang der Gewalt durch Deeskalationsgebiete in Syrien

Karin Leukefeld, Damaskus

Die siebte Runde der Astana-Gespräche zur Lage in Syrien ist am Dienstag zu Ende gegangen. Themen waren der Austausch von Gefangenen, Geiseln und getöteten Kämpfern. Auch die Suche nach Vermissten und das Räumen von Minen und Sprengfallen standen auf der Tagesordnung. Ein Vorschlag Russlands, Mitte November einen Kongress für den nationalen Dialog zu organisieren, stieß bei den Vertretern der bewaffneten Gruppen auf Kritik.

Wie zuvor hatten an den Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt die drei Garantiemächte Russland, der Iran und die Türkei teilgenommen. Die syrische Regierung war durch eine Delegation unter Führung des UN-Botschafters Baschar Al-Dschaafari vertreten. Von den bewaffneten Gruppen nahmen diejenigen teil, die nicht als terroristisch gelistet sind und ihr Einverständnis zur Einrichtung von Deeskalationsgebieten in Syrien gegeben haben. Sie werden vor allem von der Türkei unterstützt. Die USA waren wieder durch den Referatsleiter für den ...

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