02.11.2017 / Ausland / Seite 2

»Unsere Kader arbeiteten in der Illegalität«

Mitglieder des Kommunistischen Jugendverband Tschechiens kämpfen gegen die NATO und die Herrschaft der Oligarchen im Land. Gespräch mit Wilhelm Feigl

Roland Zschächner

Vor elf Jahren wurde der Kommunistische Jugendverband Tschechiens KSM im Oktober 2006 verboten ...

Ja, genau. Ich war damals noch nicht Mitglied. Die meisten Leute, die das Verbot miterlebt haben, sind nicht mehr Mitglieder in der Organisation. Viele stehen uns aber immer noch nahe.

Wie ist die rechtliche Situation des KSM heute?

Wir sind eine eigenständige, legale Organisation. Das haben wir 2010 vor einem Gericht erstritten. Der KSM ist ein marxistisch-leninistischer Verband und Mitglied im Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ), der die 19. Weltfestspiele der Jugend vom 14. bis zum 21. Oktober in Sotschi veranstaltet hat. Wir haben viele Kontakte zu Organisationen im Ausland.

Mit unserer Politik orientieren wir uns vor allem auf Studenten und junge Arbeiter. Wir versuchen also die ganze Jugend zu erreichen. Doch unsere Hauptaufgabe bleibt: den KSM wieder aufzubauen. Vor dem Verbot verfügte der Verband über mehrere hundert Mitglieder, zu dieser Zahl ...

Artikel-Länge: 4080 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe