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01.11.2017 / Ansichten / Seite 8

Neue Schneidigkeit

Landgericht München und der Fall Philipp K.

Arnold Schölzel

Noch ist unklar, was das Landgericht München am Montag bewog, den Prozess gegen den neofaschistischen Waffenhändler Philipp K. zu unterbrechen und erheblich zu verlängern. Nach dem bisherigen Verlauf des Verfahrens war nicht damit zu rechnen, dass die Kammer gründlich aufklären will. Nebenklageanwalt Yavuz Narin warf ihr jedenfalls noch in einem Interview, das Spiegel online am Montag mittag veröffentlichte, vor, daran nicht interessiert zu sein. Das Gericht verweigere die Beiziehung weiterer Unterlagen. Dabei soll es trotz Vorlage neuer Akten durch die Staatsanwaltschaft im wesentlichen offenbar bleiben.

Deren gegen Argumente immunes »Verschwörungstheorie«-Getöse lässt jedenfalls keine großen Hoffnungen zu. Fest steht nur wieder einmal: Staatliche Fahnder und ihre V-Leute waren früh mit von der Partie, die im Massenmord vom 22. Juli 2016 endete. Das ist das übliche Muster, wenn es um Rechtsterrorismus geht...

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