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28.09.2002 / Ausland / Seite 7 (Beilage)

Rückkopplung

Geowissenschaftler machten sich im hohen Norden Sibiriens auf die Suche nach dem Klima von gestern und morgen

Wolfgang Pomrehn

Unlängst kehrte ein Expeditionsteam des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) für Polar- und Meeresforschung aus Sibirien zurück. Elf Wochen lang hatten Wissenschaftler und Techniker der AWI-Forschungsstelle Potsdam gemeinsam mit russischen Kollegen im Lenadelta Daten für die Berechnung vergangener und zukünftiger Klimaentwicklungen gesammelt. Die Lena gehört zu den großen Strömen Nordasiens, die ins Polarmeer münden.

Der dauerhaft gefrorene Boden des nördlichen Sibiriens (Permafrost) ist eine ergiebige Quelle der Treibhausgase Methan und Kohlendioxid. Beide Gase haben großen Einfluß auf das globale Klima, und schon geringe Änderungen der Umweltbedingungen in der Arktis können sich auf das Klimageschehen beispielsweise in Deutschland auswirken.

Seit fünf Jahren beobachten daher AWI-Forscher aus Potsdam jeden Sommer die Freisetzung von Methan und Kohlendioxid auf einem Dauermeßfeld im Zentrum des Lenadeltas. Zusätzlich zu den Langzeitmessungen wurde in dies...



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