Schwarzer Kanal
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27.09.2002 / Sport / Seite 14

Wettkampf- versus arbeitsfähig

Die Ungleichbehandlung von Berufs- und Freizeitsportlern in der Kassenarztpraxis

Dr. med. Michael Krüger-Franke

Die Zahl der sportlich aktiven Menschen nimmt ständig zu, die Freizeitgesellschaft fordert immer mehr und immer intensivere sportliche Betätigung. Die Zahl der Sportverletzungen steigt stetig. Bagatellverletzungen sind ebenso häufig wie schwere Gelenk- und Muskelverletzungen. Die Erstbehandlung ist so einfach wie kostengünstig, bei Profis und Amateuren ist sie identisch. Dann allerdings beginnt für manchen Freizeitsportler das Problem. Der Profi wird meist noch am Tag der Verletzung durch die diagnostische »Mühle« gedreht: Röntgen, Ultraschall, Kernspintomographie und Konsiliaruntersuchungen – kein Problem. Beim Freizeitsportler wird – wenn erforderlich – noch die Ultraschalluntersuchung durchgeführt, beim MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie) allerdings wird die Notwendigkeit bereits streng geprüft.

Ist die Verletzung in ihrem Ausmaß diagnostiziert, beginnen für den gesetzlich versicherten Sportler und den behandelnden Kassenarzt die Schwierigkeiten. Die...

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