24.10.2017 / Ausland / Seite 8

»Mittlerweile können wir 30 Frauen beherbergen«

Flüchtlingsorganisation betreibt in Marokko Unterkunft für Migrantinnen und deren Kinder. Gespräch mit Emmanuel Mbolela

Carmela Negrete

Sie sind aus dem Kongo geflohen, inzwischen leben Sie in den Niederlanden. Ihre Flucht führte Sie auch durch Marokko. Zusammen mit anderen Menschen haben Sie ein Frauenhaus für Migrantinnen in Rabat gegründet. Können Sie uns erzählen, wie das Projekt entstanden ist und warum Sie es gerade in Marokko verwirklicht haben?

Wir haben das Frauenhaus 2015 in Marokko gegründet, denn die Menschen, die dort ankamen, wussten oft nicht, wohin sie gehen, wo sie schlafen sollten. Sie wurden zudem oft als Sexobjekte missbraucht und ausgebeutet. Als wir davon erfuhren, haben wir zunächst damit angefangen, ihnen eine kleine Wohnung zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile betreiben wir dort drei Wohnungen und können 30 Frauen beherbergen. Und ihre Kinder, denn die meisten von ihnen bringen ihre Kinder zu uns mit. Dieses Projekt ist auch deshalb möglich geworden, weil ich ein Buch verfasst habe, »Mein Weg vom Kongo nach Europa«, dessen Erlöse wir für die Ausrichtung einer Ko...

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