Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Dienstag, 21. Mai 2019, Nr. 116
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
23.10.2017 / Ausland / Seite 6

Peña unter Druck

Neun Monate vor den Wahlen steckt Mexikos Regierungspartei in einer tiefen Krise

Jan Schwab, Oaxaca

In Mexiko steht die »Institutionelle Revolutionäre Partei« (PRI) von Präsident Enrique Peña Nieto unter Druck. Sie hat bei den vier Regionalwahlen in diesem Jahr in zwei Bundesstaaten verloren und konnte sich in zwei anderen nur durch breite Bündnisse mit anderen Parteien halten. Die diesjährigen Ergebnisse gelten als Indikator für die im kommenden Juni stattfindenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. Peña Nieto war 2012 mit seinem politischen Programm »Pakt für Mexiko«, das stark neoliberale ausgerichtet war und gravierende Einschnitte vorsah, in einem Wahlbündnis mit der Grünen Partei an die Macht gekommen und löste die seit 12 Jahren regierende konservativ-neoliberale »Partei der Nationalen Aktion« (PAN) ab. Peñas Programm war damals von allen größeren politischen Parteien, inklusive der sozialdemokratischen »Partei der demokratischen Revolution« (PRD), mitgetragen worden.

Größter Konkurrent Peñas ist Andrés Manuel López Obrador von der 2014 gegr...

Artikel-Länge: 3724 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €