21.10.2017 / Inland / Seite 4

»Trend« zu Flächenbombardements

Thesenpapier: Die Bundeswehr plant alles selbst, was Berlin gewöhnlich Russland in die Schuhe schiebt

Jörg Kronauer

Das Szenario hat es in sich: Es kracht zwischen der NATO und Russland, und zwar im Baltikum. Die Bundeswehr soll schnellstmöglich Verstärkung nach Litauen verlegen. Das ist recht schwierig, denn Russland verfügt über eine hocheffiziente Luftabwehr, und der zeitraubende Anmarsch über Land ist aufgrund des Zeitdrucks keine Option. Was tun? Ein aktuelles Papier aus dem Kommando Heer bietet Rat. Die fliegenden Truppentransporter werden demnach von einem Drohnenschwarm begleitet, der dieselben Signale aussendet wie eine riesige Anzahl an Kampfhubschraubern und damit die russische Luftabwehr vollkommen überfordert. Parallel erfolgen Luftangriffe sowie Attacken mit Raketen von Land und von See. Und natürlich führt die Bundeswehr auch Cyberangriffe und elektronische Störmaßnahmen durch. Das genügt, um für eine Weile die russische Abwehr kalt zu stellen und die eigenen Truppen sicher ins Baltikum zu bringen – jedenfalls, wenn es nach den Vorstellungen führender de...

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