13.10.2017 / Feminismus / Seite 15

Gleichstellungsförderung bleibt Frauensache

Greifswald: Klage eines Beamten gegen Diskriminierung von Männern durch Landesgesetz abgewiesen

Gleichstellungsförderung in öffentlichen Institutionen ist nach wie vor hauptsächlich Frauenförderung. Das stellte am Dienstag das Landesverfassungsgericht Mecklenburg-Vorpommern klar. Deshalb sei es auch gerechtfertigt, dass in dem Bundesland nur Frauen Gleichstellungsbeauftragte werden – und auch nur von Frauen gewählt werden dürfen. Dies schreibt ein Landesgesetz vor.

Der Landesbeamte Wolfgang Leist hatte gegen diese Festlegung geklagt, weil er sich bzw. Männer allgemein dadurch diskriminiert sah. Er zeigte sich nach der Urteilsverkündung am Dienstag in Greifswald enttäuscht: »Ich werde weiter von einer Gleichstellungsbeauftragten vertreten, die ich nicht wählen darf.« Dabei betreffe gerade die Vereinbarkeit von Beruf und Familie Männer genauso wie Frauen, sagte er. Die Richter hatten zuvor deutlich gemacht, die Förderung derselben sei nur eine von vielen Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten. Na...

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