13.10.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

»Mit Geist der Agenda 2010 brechen«

SPD soll ihre Probleme selber lösen. Ein Gespräch mit Victor Perli

Markus Bernhardt

Am Sonntag wird in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt. Wie optimistisch sind Sie, dass Die Linke den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde meistern wird?

Wir haben gute Chancen, in den Landtag einzuziehen, deshalb kommt es auf jede Wählerstimme an. Bei der Bundestagswahl haben uns 323.000 Niedersachsen gewählt. Das waren 6,9 Prozent. Wir setzen auf ihre Unterstützung, weil soziale Gerechtigkeit nicht nur im Bundestag, sondern auch in Niedersachsen eine starke Stimme braucht.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat kürzlich erneut betont, sein Ziel sei, dass Ihre Partei nicht in den Landtag kommt. Wie erklären Sie sich, dass Weil sich trotz des Rechtsrucks an der Linken abarbeitet?

Da hat einer in der Auseinandersetzung mit dem Rechtsruck nichts verstanden. Wenn Die Linke nicht in den Landtag kommt, gibt es dort garantiert eine rechte Mehrheit aus CDU, FDP und AfD. Die bestehende Koalition aus SPD und Grünen kann die Wahl nicht mehr...

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