Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Januar 2020, Nr. 21
Die junge Welt wird von 2218 GenossInnen herausgegeben
16.10.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kapitalistischer Aufbruch

Myanmar: Nach Ende der Militärdiktatur wächst die Wirtschaft. Vieles läuft schief. Um soziale Standards wird gerungen

Thomas Berger

Das Handelsdefizit von Myanmar (ehemals Burma) hat sich im zurückliegenden Haushaltsjahr 2016/17 vergrößert. Auf umgerechnet 5,5 Milliarden US-Dollar. Zwar sind das »nur« 100 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum, doch markiert es ein ernstes Problem: die starke Abhängigkeit von Wareneinfuhren.

Angestiegen sind die Reisexporte. Das Getreide wird in die Nachbarländer Bangladesch und China verkauft, sie sind die wichtigsten Abnehmer. Lieferungen gehen aber auch nach Japan, Sri Lanka, Indonesien, Senegal, Südafrika und Russland. Beflügelt werden die Ausfuhrgeschäfte von der schwächelnden Landeswährung Kyat.

Andere Faktoren wie zum Teil gestiegene Preise für bestimmte Warengruppen markieren quasi den Gegenpol zum kleinen Reisexportboom. Myanmar hat zudem finanzielle Hilfen aus dem Ausland aus unterschiedlichsten Gründen nicht vollständig abrufen können. Das betrifft insbesondere ein Kreditprogramm der Weltbank für Mikroprojekte. Vielen Ministerien und nachg...

Artikel-Länge: 8227 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €