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02.10.2017 / Ausland / Seite 6

Kaum Hilfe für Kolonie

Washington gewährt Puerto Rico nach Hurrikan »Maria« nur geringe Unterstützung

Jürgen Heiser

Wenn US-Präsident Donald Trump die Ankündigung des Weißen Hauses tatsächlich umsetzt und er am morgigen Dienstag die Karibikinsel Puerto Rico besucht, wird er nicht nur mit der Realität nach den ungeheuren Verwüstungen konfrontiert werden, die der Hurrikan »Maria« dort vor zehn Tagen angerichtet hat. Er wird auch den Zorn der Bevölkerung zu spüren bekommen, weil seine Regierung die Hilfsmaßnahmen für diese völlig von den USA abhängige Kolonie zu spät in Gang gesetzt hat. Und weil es ihm zudem erneut gelungen ist, Kritik beleidigt zurückzuweisen und die Öffentlichkeit gegen sich aufzubringen.

Am Samstag morgen hatte der Präsident scharf auf kritische Äußerungen der Bürgermeisterin der Hauptstadt San Juan, Carmen Yulín Cruz, reagiert. In mehreren Kurzmitteilungen, die er aus seinem privaten Golfclub in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey absetzte, verstieg Trump sich nicht nur zu der Äußerung, die Kommunalpolitikerin, die noch vor wenigen Tagen »sehr hö...

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