28.09.2017 / Feuilleton / Seite 10

Crowdfunding für Kranke

Thomas Wagner

Wer in den USA über eine Krankenversicherung verfügt, darf sich glücklich schätzen. Allerdings reicht der Schutz, den die entsprechenden Unternehmen anbieten, in vielen Fällen nicht aus, um die hohen Behandlungskosten zu begleichen. Medikamente und Klinikaufenthalte sind zum Teil um ein Vielfaches teurer als in Deutschland, und im Durchschnitt muss von den Versicherten deutlich mehr zugezahlt werden als hierzulande. Der Hauptgrund für Privatinsolvenzen in den USA ist Krankheit. Betroffen sind Nichtversicherte und Versicherte.

»Auch wer eine Krankenversicherung hat – sei es über den Arbeitgeber, über den freien Markt, über Medicare oder Medicaid, die staatlichen Programme für Rentner und Arme – muss feststellen, dass sogar gute Policen die anfallenden Leistungen nur teilweise decken. Zuzahlungen und Selbstbehalte, versteckte Sondergebühren für Spezialisten, mit denen die Krankenkassen keinen Vertrag haben – all das kann kräftig zu Buche schlagen«, berichte...

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