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28.09.2017 / Ansichten / Seite 8

Wer führt?

Macrons Rede zur EU

Jörg Kronauer

Eine gemeinsame EU-Eingreiftruppe, einen gemeinsamen EU-Wehretat, eine gemeinsame EU-Militärdoktrin: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron macht Druck. Die Beschlüsse, die die Union in den vergangenen zwölf Monaten in Sachen Militarisierung gefasst habe, gingen natürlich in Ordnung, hat er am Dienstag in seiner Rede an der Sorbonne erklärt, aber sie reichten nicht aus: Beim Aufbau einer schlagkräftigen EU-Streitmacht müsse man schneller, energischer, entschlossener voranschreiten. Schon zu Beginn des kommenden Jahrzehnts müsse man die EU-Eingreiftruppe mit Etat und Doktrin zur Verfügung haben, um ganz nach Bedarf militärisch intervenieren zu können. Doch auch das genüge nicht: Auf Dauer benötige man darüber hinaus »eine gemeinsame strategische Kultur«. Die historisch-politischen Traditionen innerhalb der EU seien allzu unterschiedlich, ihre Widersprüche bremsten, bemängelte Macron; man müsse deshalb die Differenzen einebnen. Sein Vorschl...

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