28.09.2017 / Ausland / Seite 7

Bewährungsprobe in Idlib

In syrischer Provinz soll eine »Deeskalationszone« gebildet werden. Doch dort sind noch Dschihadisten aktiv

Karin Leukefeld, Damaskus

Die Türkei hat bei den jüngsten Gesprächen in Astana mit Russland und Iran die Bildung einer »Deeskalationszone« in der syrischen Provinz Idlib vereinbart. Hat Ankara seine Haltung gegenüber Syrien geändert? Das Abkommen für Idlib stelle die Türkei auf die »Probe«, erklärte der syrische Außenminister Walid Muallem auf diese Frage des libanesischen Nachrichtensenders Al-Majadin am vergangenen Dienstag. Sollte es die Türkei schaffen, dass Idlib beruhigt werde und als Teil Syriens erhalten bleibe, dann habe sie tatsächlich ihre Politik geändert.

Idlib und Randgebiete zu den Nachbarprovinzen Latakia, Aleppo und Hama wurden als »Deeskalationsgebiet« markiert und die Stationierung von 1.500 Militärbeobachtern vereinbart, die die Waffenruhe überwachen sollen. Russland ist zudem mit Militärpolizei vertreten. Die Kampfverbände allerdings, die der Vereinbarung zugestimmt hatten, machen nur einen geringen und den militärisch schwächeren Teil aus. Die Provinz wird in...

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