Der Schwarze Kanal
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28.09.2017 / Inland / Seite 4

AfD-Pressesprecher tritt zurück

»Unvereinbare Strömungen« und »friedliche« Wahlbeobachter: Chaos bei Rechtspartei in Sachsen

Gerd Müller und Claudia Wangerin

Ihre höchsten Ergebnisse bei der Bundestagswahl konnte die AfD in Sachsen erzielen. Doch obwohl sie dort am Sonntag mit 27 Prozent stärkste Kraft wurde, ist nun der stellvertretende Landesvorsitzende zurückgetreten. Auch sein Amt als Pressesprecher lege er mit sofortiger Wirkung nieder, teilte Thomas Hartung am Mittwoch in Dresden mit. »Die Begründung ist kurz: Ich sehe derzeit zwei für mich unvereinbare Strömungen in der AfD.« Nicht erkennen könne er dagegen, »wie beide Strömungen in Sachsen innerhalb von zwei Jahren Regierungswilligkeit demonstrieren und Regierungsfähigkeit annehmen wollen«. Im Zusammenhang mit der Kritik an Noch-Parteichefin Frauke Petry, die am Dienstag als Fraktionschefin im sächsischen Landtag zurückgetreten war und ihren Austritt aus der AfD angekündigt hatte, sprach er von einer »Hexenjagd auf selbständig Denkende«. Im Gegensatz zu Petry bleibe er aber »selbstverständlich Mitglied der Partei«, schrieb Hartung. Gemeinsam mit Petry ...

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