27.09.2017 / Inland / Seite 5

Geld statt schöner Worte

»Allianz pro Schiene« richtet Forderungskatalog an zukünftige Bundesregierung. EVG-Chef sorgt sich um den Industriestandort

Stefan Thiel

Industrie, Gewerkschaft sowie Umwelt- und Verbraucherverbände: alle in trauter Eintracht, um dem Schienenverkehr gegenüber der Straße zum Durchbruch zu verhelfen. Dabei möchte man nach der Bundestagswahl offenbar keine Zeit verlieren. Die im Bündnis »Allianz pro Schiene e. V.« zusammengeschlossenen Organisationen und Firmen haben deshalb am gestrigen Dienstag in Berlin ihre verkehrspolitischen Forderungen an die neue, vermutlich aus Union, FDP und Grünen bestehende, Bundesregierung präsentiert.

Die Verkehrspolitik habe im Wahlkampf durchaus eine Rolle gespielt, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, und verwies auf den Dieselskandal und die Diskussionen rund um Fahrverbote und den Umstieg auf die sogenannte Elektromobilität. Man müsse aber aufpassen, »dass man beim Wort Verkehrswende nicht nur an die Straße denkt«, betonte Flege. Politik sei immer auch ein Kampf um Begriffe, und die Autolobby drohe sich hier durchzusetzen. Seit Jah...

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