19.09.2002 / Feuilleton / Seite 13

Take on me

Lernen, Lieben, Leiden: A-ha in der Leipziger Arena

Izy Kusche

In letzter Zeit wieder viel an 1988 gedacht. Damals war ich mit Timo Marquardt, der mich immer Specki nannte, und einem, den alle Ratte nannten, beim Konzert von a-ha in der Alsterdorfer Sporthalle. Des weiteren dachte ich daran, wie ich Mitte der neunziger Jahre im Auseinander über das Gefühl des Zuspätkommens gelesen hatte, daß es ein unwiederbringlicher Verlust sei, die Teenager-Zeit mit Bands wie Duran Duran (und a-ha, ergänzte ich im Geiste) vergeudet zu haben, während einige an der Schule schon The Smiths hörten. Jegliches mühsam nachträglich angeeignete Verständnis ersetzte nie das Gefühl, sich an der Schule schon als Außenseiter zwar aber auch als Wissender zu fühlen – und die Popper zu verachten. Von alldem bekam ich damals, behütet in meinem Vorort an der Peripherie einer Großstadt, nichts mit. Und reagierte trotzdem mit Weltflucht. »They say the world’s an eventful place/You give me news/ I don’t want to know«. Auf »Scoundrel Days« der zweiten ...

Artikel-Länge: 5564 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe