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26.09.2017 / Ausland / Seite 8

»Die Gewerkschaften bleiben dem Management treu«

Auseinandersetzung bei Tochterunternehmen der Deutschen Bahn in Slowenien brachte Lohnerhöhung. Gespräch mit Endre Mesaros

Christoph Glanninger

Die Busfahrer der slowenischen Firma Arriva mussten Mitte September mehr als eine Woche streiken, bevor eine Tarifeinigung erzielt werden konnte. Nun wird ihr Stundenlohn ein wenig erhöht. Aber die Einigung ist fragil, weitere Konflikte in der Zukunft sind nicht ausgeschlossen. Worum geht es bei Ihnen im Betrieb?

Die Geschäftsleitung weigert sich, die Probleme im Unternehmen zu diskutieren. Da ist zum einen der große Druck, der auf den Fahrern lastet: Das Arbeitspensum steigt, gleichzeitig sollen die Löhne nicht nachziehen. 2012 und 2013 wurde die Zusatzpensionsversicherung des Unternehmens gestrichen. Außerdem sind die Busse des Unternehmens veraltet. Arriva kauft Ausschussfahrzeuge mit einem Kilometerstand von über einer Million, die schon eindeutige Anzeichen von Abnutzung zeigen. Und der Konzern versäumt es dann, sie ordnungsgemäß instand zu halten. Diese Busse werden für den Transport von Schulkindern, Touristen, Arbeitern und anderen verwendet.

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