21.09.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ölleck legt Flugverkehr lahm

Beschädigung einer Pipeline trifft Neuseeland schwer. Reparatur könnte bis zu zwei Wochen dauern

Thomas Berger

Der Bruch einer Ölpipeline in Neuseeland in der vergangenen Woche hat gravierende Folgen für den Luftverkehr von Auckland, der größten Metropole des Landes. Tausende Passagiere waren dort am Dienstag gestrandet, weil zahlreiche Flüge ausfielen. Nachdem der Airport zuletzt nur noch mit 30 Prozent der üblichen Menge an Treibstoff versorgt werden konnte, mussten viele Maschinen am Boden bleiben, ein Teil der ankommenden wurde umgeleitet. Allein zwischen Sonnabend und Montag wurden 41 nationale und internationale Verbindungen gestrichen, am Dienstag waren es 68. Es wird erwartet, dass der Engpass erst zum nächsten Donnerstag behoben ist.

Die Flughafenbehörde gab am Dienstag morgen (Ortszeit) bekannt, dass sie mit verschiedenen Steuerungsmaßnahmen den Treibstoffverbrauch drosseln werde, um trotz der gegenwärtig begrenzten Reserven eine maximale Zahl an Flügen anbieten zu können. Warteschlangen startender Maschinen vor der Rollbahn sollen vermieden werden, groß...

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