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16.09.2017 / Ansichten / Seite 8

Ein übles Geschäft

Kaufangebote für Air Berlin. Gastkommentar

Herbert Behrens

Die Messer sind gewetzt. Bis Freitag 14 Uhr gaben Investoren ihre Angebote ab, wie sie mit Air Berlin als Ganzes oder nur zum Teil umzugehen gedenken. Attraktiv für Investoren sind die Start- und Landerechte (Slots) auf den Flughäfen. Eine Lösung für die 8.000 Beschäftigten und ihre Familien zu finden ist für sie nachrangig. Und weil der Umgang mit den Menschen die Bundestagswahl mitentscheiden könnte, wurde als erste Maßnahme die Gläubigerversammlung vom 21. auf den 25. September, einen Tag nach der Wahl, verschoben. Daran hat insbesondere die Regierungskoalition ein Interesse. Sie hielt mit einem 150-Millio­nen-Euro-Kredit Air Berlin in der Luft. Und gab schon mal ein Votum ab: Die größte Fluggesellschaft in Deutschland, Lufthansa, sollte sich einen profitablen Teil der zweitgrößten Airline sichern. Unter einem 150-Millionen-Euro-Schutzschirm lässt es sich gut planen, wie man sich die so genannten Slots sichern kann. Und die Lufthansa plan...

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