16.09.2017 / Ausland / Seite 7

Deeskalation in Idlib

Bei Gesprächen über Syrien in Astana werden neue Waffenstillstände vereinbart. Aufständische von Katar-Krise betroffen

Karin Leukefeld

In der kasachischen Hauptstadt Astana wurden am Freitag die Gespräche für ein Ende der militärischen Konfrontation in Syrien fortgesetzt. Zur Sicherung eines neuen Deeskalationsgebiets in der Provinz Idlib werden Russland, Iran und die Türkei »Kontrollkräfte« entsenden.

Zum sechsten Mal trafen eine syrische Regierungsdelegation und Vertreter bewaffneter Gruppen zusammen, um über Feuerpausen und Deeskalationsgebiete zu verhandeln. Garantiemächte der Astana-Gespräche sind Russland, Iran und die Türkei. Am Freitag wurde eine Vereinbarung für das Gouvernement Idlib im Nordwesten Syriens unterzeichnet, das von der »Front zur Eroberung der Levante«, vormals Al-Nusra-Front, kontrolliert wird.

Vorbereitet wurden die Gespräche mit intensiven diplomatischen Initiativen Russlands. Schwerpunkt der Reisen des russischen Außenministers Sergej Lawrow waren die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Saudi-Arabien, die weiterhin Aufständische in dem Kriegsland unterstüt...

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