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16.09.2017 / Inland / Seite 4

Hausärzte fühlen sich abgewertet

Verband warnt vor Schwächung des Berufsstands. Nachwuchsmangel nicht als Hauptproblem gesehen

Jana Frielinghaus

Ulrich Weigeldt ist ein Mann mit Sinn fürs Bonmot. »Es läuft ja nicht das Ohr alleine zum Arzt«, sagte er am Freitag in Berlin, um die Bedeutung des Hausarztberufs zu herauszustellen. Patienten benötigten Mediziner mit »ganzheitlichem Blick«, sagte der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes (DHÄV) vor Journalisten. Hintergrund seines Statements sind Bestrebungen der Krankenkassen und anderer Akteure, den Hausärztemangel insbesondere in ländlichen Regionen dadurch zu kompensieren, dass Spezialisten eine Zusatzqualifikation absolvieren – oder gar durch die inzwischen von fünf Hochschulen angebotene Kompaktausbildung zum »Physician Assistant«. Dabei habe sein Verband, so Weigeldt, für die hausärztliche Versorgung mit rund 10.000 weitergebildeten Medizinischen Fachangestellten bereits ausreichend qualifizierte Assistenten.

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