18.09.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

»Sind wieder Partei der Hoffnung«

Brasilien braucht strukturelle Reformen und eine Rückkehr zu sozial ausgerichteter Politik. Ein Gespräch mit Gleisi Hoffmann

Peter Steiniger

Gleisi Hoffmann ist Präsidentin der brasilia­nischen Partei der Arbeiter (PT). Für den Bundesstaat Paraná gehört sie dem Senat des Nationalkongresses an. Auf dem diesjährigen Presse- und Volksfest der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP) »Festa do Avante!« vom 1. bis 3. September bei Lissabon, wo dieses Gespräch stattfand, wirkte sie an einem Podium unter dem Titel »Venceremos! Solidarität mit Brasilien, Kuba und Venezuela« mit. Die PT-Chefin traf sich in der portugiesischen Hauptstadt unter anderem auch mit Vertretern der regierenden Sozialisten, der Grünen, des Linksblocks und des Portugiesischen Rates für Frieden und Kooperation.

Die Arbeiterpartei pflegt viele internationale Kontakte. Besonders rühmt sie sich guter Beziehungen zur europäischen Sozialdemokratie, fühlte sich Anthony Blair und Gerhard Schröder nahe. Gleichzeitig betont sie ihre Freundschaft und Solidarität mit dem sozialistischen Kuba. Wie geht das zusammen?

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