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15.09.2017 / Feuilleton / Seite 11

Besser mit Plan

»Mehr Klarheit über die deutschen Dinge«, vorallem die ostdeutschen: In Berlin diskutierten frühere DDR-Wirtschaftskapitäne mit der Ostbeauftragten der Bundesregierung

Jörg Roesler

Am Montag war das Café Sibylle an der Berliner Karl-Marx-Allee gerammelt voll, ungeachtet der sieben Euro Eintritt. Innerhalb der vom Verlag Rohnstock-Biographien vor fünf Jahren ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe »Kombinatsdirektoren erzählen« mit ehemaligen Wirtschaftskapitänen der DDR war zu einem Gedankenaustausch »über das frühere und das heutige Wirtschaften in Ostdeutschland« eingeladen worden.

Auf dem Podium waren frühere Schwergewichte der DDR-Ökonomie vertreten, die ehemalige Generaldirektorin des Kosmetikkombinats, Christa Bertag, Eckhard Netzmann vom Schwermaschinenbaukombinat Magdeburg und Herbert Roloff vom Außenhandelsbetrieb Industrieanlagen-Import. Des weiteren saßen dort die Ostbeauftragte Iris Gleicke (SPD), parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, und der emeritierte Kulturwissenschaftler Dietrich Mühlberg sowie Wolfram Adolphi als Moderator.

Zunächst hatte Iris Gleicke das Wort. Wir brauchen, erklärte...

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