13.09.2017 / Feuilleton / Seite 10

Das Lächeln von Tom Cruise

Oder die Modellhaftigkeit der Reagan-Ära: der Kinofilm »Barry Seal«

Peer Schmitt

Kein anderer als Tom Cruise spielt die Titelrolle in »Barry Seal – Only in America« (im Original lakonischer »American Made«) vom »Bourne Identity«-Regisseur Doug Liman. Und auch diesen Barry Seal hat es tatsächlich gegeben. Er war ein auf den Hund gekommener Pilot, der im Auftrag des kolumbianischen Medellin-Kartells und der CIA in Mittel- und Südamerika als Drogen- und Waffenschmuggler arbeitete und so in den frühen 80ern ein kleines Vermögen anhäufte. Seine Basis, gewissermaßen sein Privatflughafen, befand sich in dem Nest Mena, Arkansas. Seine Umtriebe wurden daher auch als Mena-Affäre bekannt. Ein seinerzeit von der Washington Post (heutzutage ja gewissermaßen das Hausbulletin der CIA) unterdrückter ausführlicher Artikel zum Thema erschien dann unter dem Titel »The Crimes of Mena« im Penthouse Magazine, Ausgabe Juli 1995 (wiederzufinden auf www.kurzlink.de/mena).

Als Seal schließlich aufzuflieg...

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