13.09.2017 / Ausland / Seite 6

Ein nordischer Wahlkrimi

In Norwegen ist das konservative Bündnis von Ministerpräsidentin Erna Solberg nur knapp bestätigt worden. Um so wichtiger werden Kleinparteien

Florian Sieber, Kristiansand

Norwegen hat am Montag das Storting, das nationale Parlament, gewählt. Da jedoch weder die regierende Premierministerin Erna Solberg mit ihrer konservativen Partei Høyre noch die sozialdemokratische Arbeiderpartiet (ArP) von Oppositionsführer Jonas Gahr Støre ein eindeutiges Mandat erhielt, beginnt nun das Buhlen um Fraktionspartner. Bislang regierte Solberg in einer Minderheitsregierung zusammen mit der rechtspopulistischen Fremskrittspartiet ( FrP, deutsch: Forschrittspartei). Dass die großen Parteien keine Mehrheit haben, ist nichts Ungewöhnliches in Norwegen. Auch dieses mal werden Solbergs Partei, die 25,2 Prozent und 45 Mandate erhielt, und ihr rechter Juniorpartner mit 15,4 Prozent und 28 Mandaten nicht auf die nötigen 85 Parlamentsabgeordneten für eine Mehrheit kommen. Die Regierungsparteien verloren damit 1,7 Prozentpunkte bzw. einen Prozentpunkt. Das Bündnis wird demnach wieder darauf angewiesen sein, dass kleinere Parteien, die den Sprung ins P...

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