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11.09.2017 / Inland / Seite 2

»Diese Gebühren fördern nationale Egoismen«

Neue NRW-Landesregierung will Studierende zahlen lassen. Aber nicht alle, sondern nur solche aus bestimmten Staaten. Gespräch mit Imke Ahlen

Ralf Wurzbacher

Die neue Landesregierung aus CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen will es Baden-Württemberg gleichtun und Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer einführen. So steht es in ihrem Koalitionsvertrag. Gibt es schon konkrete Schritte in Richtung Umsetzung der Pläne?

Einen Gesetzentwurf gibt es noch nicht. Das ist vermutlich auch der Grund, warum viele Hochschulen sich schwertun, Position zu beziehen. Bisher hat sich auf Drängen der Studierenden einzig der Senat der Uni Köln in einer Stellungnahme an die Wissenschaftsministerin zu den Plänen geäußert und dabei seine Ablehnung zum Ausdruck gebracht.

Wie begründet der Senat das?

Weltoffenheit und Internationalisierung sind bei uns ausdrücklich erwünscht. Viele Fächer sind auf gemeinsamer Forschung aufgebaut. Es soll nicht über Regionen geforscht werden, sondern es sollen gemeinsame Forschung und Lehre stattfinden. Deshalb sollten die Hürden für ausländische Studierende so gering wie möglich sein. Der Senat sieht in ...

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