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09.09.2017 / Ausland / Seite 7

Kampfansage der Gewerkschaften

In Österreich sehen Arbeiterverbände den Kollektivvertrag als gefährdet an – und protestieren

Stefan Klingersberger

In Österreich geht der Streit zwischen Gewerkschaften und Unternehmen in die nächste Runde. Nachdem sich die Angriffe auf den Kollektivvertrag seitens der Betriebe gehäuft haben, hat nun die Gewerkschaft der Privatangesellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) mit einer Kampfansage reagiert: Ab dem 13. September sollen im ganzen Land Betriebsversammlungen abgehalten werden, zudem wird es Kundgebungen und Aktionen geben. Auch Streiks seien nicht ausgeschlossen.

Der Kollektivvertrag ist in Österreich von großer Bedeutung. Was in der Bundesrepublik nur für die Hälfte der Beschäftigten gilt – in Ostdeutschland gar nur für etwas mehr als ein Drittel –, ist dort derzeit noch Normalzustand: 97 bis 98 Prozent der Angestellten arbeiten in einem Betrieb, der einem Branchentarifvertrag unterliegt, in Österreich Kollektivvertrag genannt. Diese Kollektivverträge sind, anders als in Deutschland, im Normalfall für alle Unternehmen der jeweiligen Branche bindend.

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