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09.09.2017 / Inland / Seite 5

Anteilseigner dringt auf Fusion

Thyssen-Krupp: Fonds mahnt zur Eile und will Beschäftigtenvertreter einbinden

Während die Beschäftigten bei Thyssen-Krupp nach wie vor wegen der von der Unternehmensführung geplanten Fu­sion der Stahlsparte mit dem Konkurrenten Tata Steel um ihre Zukunft bangen, dringt mit der Fondsgesellschaft Union Investment ein Aktionär des Konzerns auf eine baldige Einigung.

»Je früher es Klarheit gibt, desto besser wäre das«, betonte der Portfolio-Manager des Finanzunternehmens, Ingo Speich, am Freitag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Die derzeitige Unsicherheit belaste den Aktienkurs. Ein Gemeinschaftsunternehmen sei die einzige Option, die beiden Seiten Vorteile bringe würde, so der Manager. »Ein komplettes Scheitern würde einen Scherbenhaufen hinterlassen«, mahnte er.

Union Investment hält zwar nur 0,3 Prozent der Anteile an dem Essener Konzern, gehört damit aber zu den Top-20-Investoren. Am kommenden Dienstag trifft sich der Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp, die Stahlfusion dürfte dann das bestimmende Thema sein. Berei...

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