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08.09.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kleiner Boom in der Euro-Zone

Wirtschaft im Währungsraum wächst solide. Ökonomen sind uneins, warum das so ist

Angetrieben von den Ökono­mien Deutschlands und Spaniens hat die Euro-Zone ihr Wachstumstempo im Frühjahr gesteigert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im zweiten Quartal um 0,6 Prozent zu, wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte. Zu Jahresbeginn war das Plus in den 19 Staaten der Währungsunion noch einen Tick niedriger ausgefallen. Experten sagen für 2017 bereits das stärkste Wachstum seit zehn Jahren voraus.

Unter den Schwergewichten der Euro-Zone ist zuletzt Spanien mit 0,9 Prozent am stärksten gewachsen. Deutschland folgte mit plus 0,6 Prozent. Inzwischen rätseln Ökonomen sogar darüber, ob der hiesigen Wirtschaft eine Überhitzung droht oder nicht. »Eine Hochkonjunktur fühlt sich gut an, sie ist aber gesamtwirtschaftlich schädlich«, schreibt das Kieler Institut für Weltwirtschaft IfW. Die Forscher erhöhten ihre Wach...

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