07.09.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Chinesisches Heimspiel

BRICS-Gipfel in Xiamen feiert Fortschritte des Bundes mächtiger Schwellenländer. Die sind vor allem Resultat der Stärke des Gastgebers

Wolfgang Pomrehn

In der südostchinesischen Küsten­stadt Xiamen ging am Dienstag der diesjährige Gipfel der BRICS-Staatengruppe zu Ende. Die Abkürzung steht für Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, deren Staats- und Regierungschefs sich seit 2009 regelmäßig treffen. Gastgeber Xi Jinping, Präsident und KP-Vorsitzender in Personalunion, sprach nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua davon, dass die fünf Staaten ihre außenpolitische Zusammenarbeit verstärken wollen. Bereits seit Beginn des Jahres habe es vertiefte Diskussionen aktueller internationaler Konflikte gegeben. Unter anderem seien in Xiamen regelmäßige Konsultationen zwischen den Vertretungen der BRICS-Staaten bei den Vereinten Nationen institutio­nalisiert worden. Nach Ansicht Xis hat unter anderem die Zusammenarbeit im Nahen Osten den Einfluss der Staatengruppe erhöht.

An dieser Stelle wird deutlich, dass das Herz des Bündnisses bisher die enge Kooperation zwischen Russland und China ist. ...

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