07.09.2017 / Ausland / Seite 7

Aus der Traum

US-Präsident Donald Trump hat das Schutzprogramm für Kinder illegaler Einwanderer gekippt

Leonie Haenchen

Sechzehn Jahre lang kämpften Menschenrechtsadvokaten für den legalen Status junger Migranten in den Vereinigten Staaten von Amerika, doch die Zukunft der rund 800.000 Einwanderungskinder ist seit Mittwoch ungewisser denn je: Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat das Programm »Deferred Action for Childhood Arrivals« (DACA), das die Kinder illegal eingereister Migranten vor der Abschiebung schützt, gekippt. In mehreren US-Städten gingen am Mittwoch Tausende auf die Straße, um für deren Schutz vor Ausweisung zu protestieren. Mehrere Bundesstaaten kündigten bereits an, DACA vor Gericht zu verteidigen.

Der ewige Traum von der Aufenthaltsgenehmigung droht damit zum Alptraum zu werden: Der damals schon als »Dream Act« (Traumgesetz) bezeichnete Gesetzesentwurf scheiterte Jahr für Jahr im Kongress, unter der republikanischen Regierung von George W. Bush gleichermaßen wie unter Barack Obama. Als letzterer das Gesetz aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im...

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