06.09.2017 / Ausland / Seite 8

»Schickt Simón Trinidad endlich in seine Heimat!«

FARC-Vertreter seit mehr als einem Jahrzehnt in US-Haft. Am Friedensprozess kann er nicht teilnehmen. Gespräch mit Mike Burton

André Scheer

Sie sind der Strafverteidiger von Simón Trinidad, eines Vertreters der kolumbianischen Guerilla FARC, der sich für einen Frieden im Land stark machte. Derzeit reisen Sie durch Europa, um auf die Situation Trinidads aufmerksam zu machen, der seit mehr als einem Jahrzehnt in einem US-Hochsicherheitsgefängnis sitzt. Was genau wollen Sie erreichen?

Trinidad soll am derzeitigen kolumbianischen Friedensprozess teilhaben können. Doch das kann er nicht, wenn er in einem US-Gefängnis festgehalten wird. Deshalb fordern wir, dass er nach Kolumbien zurückkehrt. Er ist eine wichtige Person der kolumbianischen Politik. Wäre er in Kolumbien, würden für ihn die Amnestieregelungen gelten. Es gibt eine eigene Friedensgerichtsbarkeit, die wichtig für die Versöhnung ist. Auch die USA müssten das wissen, denn sie waren mit einem Vertreter während des Friedensprozesses zugegen. Wir fordern: Schickt Simón Trinidad endlich in seine Heimat!

Um wen genau handelt es sich bei Simón ...

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