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06.09.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Einsilbig: Bundesregierung zu Franco Albrecht

Die Bundesregierung lehnt detaillierte Auskünfte zu den Ermittlungen im Fall des Bundeswehr-Offiziers Franco Albrecht, der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben und Anschläge geplant haben soll, ab. Sie beschränkte sich in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen Mitte Juni dieses Jahres auf allgemeine Auskünfte über die Rolle von Staatsanwaltschaften, Militärischem Abschirmdienst und Bundesamt für Verfassungsschutz in diesem Fall sowie über Abläufe in Disziplinarverfahren. In der Drucksache 18/12773 heißt es:

Vorbemerkung der Fragesteller

Der Skandal um den Oberleutnant Franco Albrecht – mutmaßlich an Politikern geplante rechtsextrem motivierte Morde mit der Zielsetzung, den Verdacht auf Flüchtlinge zu lenken, sowie etwaige rechtsextreme Netzwerke in der Bundeswehr – zieht immer größere Kreise. Mittlerweile sitzen drei Männer in Haft: Oberleutnant Franco Al­brecht, Oberleutnant Maximilian T. und der Student Mathias F. ...

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