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02.09.2017 / Leserbriefe / Seite 14

Aus Leserbriefen an die Redaktion

Mörderische Psychopharmaka

Zu jW vom 23. August: »Unter Hirndopern«

Der Autor Jörg Auf dem Hövel meint tatsächlich, Arzneimittel wie Modafinil oder Ritalin brächten »den Geist auf Trab«. So eine Aussage ist weder witzig noch wissenschaftlich. Tatsächlich steigern sie vor allem die Aggressivität und Gewaltbereitschaft und können Psychosen verursachen. Peter Gøtzsche (…) hat in seiner Studie »Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen« (…) eine Vielzahl von Fällen dokumentiert, wo Menschen, denen Aggression und Gewalt gegen andere persönlichkeitsfremd sind, unter Einfluss solcher Suchtmittel Morde begangen haben. Diese Stoffe sind die »Dr.-Jekyll-and-Mr.-Hyde-Drogen«, die Robert Louis Stevenson vorausgeahnt hat.

Ein mir bekannter netter, friedlicher, freundlicher, betont höflicher junger Mann hatte unter Einfluss von leichtfertig ärztlich verordnetem Modafinil und Ritalin mit der Schere auf einige seiner Mitmenschen eingestochen und zwei von ihnen le...

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