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01.09.2017 / Feminismus / Seite 15

Lady Rock ’n’ Roll

Vor zehn Jahren starb Janis Martin. In den 50ern war sie als »The Female Elvis« berühmt

Jana Frielinghaus

Vor gut einem Jahr veranstaltete Radio eins einen »Elvis-Radio-Day«. Während einer langen Autofahrt konnte man da alles über den »King« erfahren. Das Gute daran: Es ging nicht nur um ihn, sondern auch um skurrile Filme, Fans und ihre Devotionaliensammelwut – und eben um musikalische Zeitgenossinnen und -genossen, Leute die ihn inspiriert hatten oder von ihm inspiriert wurden oder gleichzeitig an ihrer Karriere arbeiteten. Da hörte ich das erste Mal etwas von Janis Martin, geboren 1940 in Sutherlin, einem Nest im US-Ostküstenstaat Virginia – und gestorben vor zehn Jahren, am 3. September 2007, in Danville, kaum 15 Meilen von ihrem Geburtsort entfernt.

Der Aufstieg der Frau, deren Name heute nur noch in der Rockabilly-Nostalgikerszene ein Begriff sein dürfte, verlief zunächst kometenhaft. Mit 15 Jahren unterschrieb die begabte Sängerin ihren ersten Plattenvertrag. Dies, obwohl damals mehr noch als heute galt: »Rock ’n’ roll is a boys club«, wie ein Autor de...

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