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01.09.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Mit Kühen gegen hohe Preise

Danone liefert Tausende Nutztiere aus Deutschland und den Niederlanden nach Russland

Gerrit Hoekman

Vor drei Jahren untersagte die russische Regierung die Einfuhr von Milchprodukten aus Frankreich, Deutschland, Italien und den Niederlanden. Präsident Wladimir Putin reagierte damit auf die Boykottbeschlüsse der EU gegen Moskau. Damit die Konsumenten zwischen Wladiwostok und Sewastopol nicht auf Gouda, Parmesan und Camembert verzichten müssen, werden solche Erzeugnisse nun von russischen Betrieben hergestellt.

Das Problem: Die russischen Viehbauern sind im Moment nicht in der Lage, die dazu benötigte Menge Milch bereitzustellen, was deren Preis erheblich nach oben getrieben hat, alleine in diesem Jahr um 14 Prozent. Danone, der internationale Lebensmittelkonzern mit Hauptsitz in Paris, will nun mit einem eigenen »Bauernhof« in der Nähe der Stadt Tjumen gegensteuern. Bis Ende September sollen 5.000 Holsteiner Kühe aus Deutschland und den Niederlanden nach Westsibirien umgesiedelt werden. Die Tiere werden die 4.500 Kilometer lange Reise im Viehtransporter z...

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